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Eigenverantwortliche Ziele setzen

Ziele werden häufig so formuliert, dass darin der Samen für das Scheitern bereits gelegt ist.

Wie meine ich das?

Ich möchte Ihnen ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich geben. Dann wird vielleicht klar, was ich meine. „Ich finde bis Ende des Jahres meinen Traummann.“ Dieses Ziel ist sicher attraktiv. Aber: Liegt es auch ganz in meinem Einflussbereich? Was ist, wenn mir zwar dieser Traummann über den Weg läuft, ich bei ihm aber nicht landen kann? Die Enttäuschung ist vorprogrammiert.

Außerdem mache ich mich mit einem solchen Ziel stark von anderen abhängig. Und ich achte zu wenig auf das, was ich zu bieten habe.

Das gilt nicht nur bei der Suche nach dem Traummann, sondern auch bei der Suche nach dem Traumjob.

Ein Ziel, das beispielsweise lautet: „Ich gehe meine Arbeitsplatzsuche aktiv und mit Freude an, vertraue auf meine Fähigkeiten und bin offen für neue Möglichkeiten“ klingt vielleicht für Sie etwas ungewohnt und schwammig. Es ist jedoch das Einzige, worauf Sie Einfluss haben. Nämlich Ihre Einstellung zu den Dingen und die Art, wie Sie handeln.

Ob es für Ihr Profil in der von Ihnen gewünschten Region gerade einen vakanten Arbeitsplatz gibt, liegt außerhalb Ihres Einflussbereiches. Sie haben „nur“ die Möglichkeit, sich auf Ihre Fähigkeiten zu konzentrieren: Aktiv sein und offen für Neues. Je intensiver Sie dieses Ziel verfolgen, umso attraktiver werden Sie für mögliche Arbeitgeber.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

Ein Tipp von Dr. Margareta Bögelein.

Attraktive Ziele setzen!

„Setzen Sie sich klare Ziele.“ Diesen Tipp bekommen Menschen auf der Suche nach Karrierechancen immer wieder.

Mein Tipp lautet: Setzen Sie sich ein attraktives Ziel!

Damit ein Ziel wirklich motivierend ist und wir alle Kräfte mobilisieren können, um es zu erreichen, muss es nicht nur realistisch und klar formuliert sein. Wichtig ist auch: dass es wirklich attraktiv ist und Sie emotional anspricht.

D. h. Sie müssen ein gutes Gefühl dabei haben, wenn Sie sich vorstellen, Sie hätten Ihr Ziel bereits erreicht. Dieser „mentale Check“ gelingt häufig leichter, wenn Sie sich im Ziel von außen betrachten. Sozusagen wie im Film. Sehen Sie als Hauptdarsteller Ihres Filmes wirklich glücklich aus? Was müsste noch anders sein, damit Ihr Film wirklich ein happy end hat?

Wenn wir uns diese Fragen erlauben, werden wir manchmal überrascht sein, welche neuen Sichtweisen wir gewinnen und welche Türen sich für uns öffnen.

Gerade in beruflichen Dingen scheuen wir uns manchmal, unsere Gefühle zu befragen. Wir meinen rein rational an die Sache herangehen zu müssen. Unangenehme Gefühle, die kurz aufflammen, unterdrücken wir oft schnell. Wir argumentieren rein rational. Und wir wundern uns dann, warum wir „wie mit angezogener Handbremse fahren“.

100 % unserer Energie können wir nur dann mobilisieren, wenn wir auch 100-prozentig hinter unserem Ziel stehen. Und da gehören nun Mal die Gefühle mit dazu.

Wählen Sie also ein Ziel, das Sie begeistert!

Dieser Tipp stammt von Dr. Margareta Bögelein

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